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Hauptschule: Kein Schönreden der Situation
vom 11.02.2008

Dormagen. Gegen den Versuch die Situation an der Hauptschule in Dormagen zu beschönigen, den die FDP-Fraktion in ihren Presseveröffentlichungen unternommen hat, haben sich jetzt die Dormagener GRÜNEN gewandt. „Auch haltlose Angriffe auf den Bürgermeister ändern an den Tatsachen nichts”, so GRÜNEN-Fraktionschef Ingo Kolmorgen.

Die GRÜNEN können nicht verstehen, warum die Dormagener Liberalen versuchen, die verfehlte Bildungspolitik der schwarz-gelben Landesregierung „schönzureden”. „Die von der FDP angeführten 2,1 Mio. €, die das Land zur Verfügung stellen will, sind geradezu ein Hohn für die Menschen, die tagtäglich die Situation an den Hauptschulen am eigenen Leib spüren”, fasst Kolmorgen die Kritik zusammen.

Wichtig sei, dass die Frage der Schulformen ohne ideologische Scheuklappen zu diskutieren sei. Dabei müsse überlegt werden, wie die Schülerinnen und Schülern nach ihren Möglichkeiten und Befähigungen optimal gefördert werden können. „Es einfach nur mit einer rosaroten Brille zu sehen, wie es die FDP in Dormagen macht, ist sicherlich der falsche Weg”, stellt der GRÜNEN-Politiker fest. Er würde sich wünschen, wenn die Liberalen in Dormagen sich von ihrer Überzeugung verabschieden würden, dass „Kommunalpolitik die Fortsetzung der Landespolitik mit anderen Mitteln sei”.

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