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Grünes Umwelttreffen in Dortmund mit großer Resonanz
vom 26.02.2007

Düsseldorf. NRW-GRÜNE fordern umfassende und zügige Reaktionen auf drohende Klimaänderungen

Welche Maßnahmen sind notwendig, um den rasanten Klimawandel zu stoppen und wie kann man die jetzt schon sichtbaren und zu erwartenden Folgen der Klimaveränderung so gut wie möglich abfedern?

Diese Frage stand im Mittelpunkt eines Treffens von rund 150 umweltpolitisch aktiven GRÜNEN aus ganz NRW in Dortmund. Darunter die frühere NRW-Umweltministerin Bärbel Höhn, MdB, der Umweltexperte Prof. Reinhard Loske, MdB, die Landtagsfraktionsvorsitzende Sylvia Löhrmann, der umweltpolitische Sprecher Johannes Remmel, MdL, der Energieexperte Reiner Priggen, MdL, der verkehrspolitische Sprecher Horst Becker, MdL und zahlreiche grüne Kommunalpolitiker, Aktive aus Umweltverbänden und grüner Jugend.

Die bereits zum jetzigen Zeitpunkt durch die aktuelle weltweite Temperaturerhöhung von + 0,74°C eingetretenen Folgen, die zu erwartende Erhöhung auf mindestens +2°C oder mehr machen eine intensive Auseinandersetzung mit den Auswirkungen des Klimawandels erforderlich. Dies betrifft Bereiche wie Gesundheitsfürsorge, Wasserwirtschaft, Landwirtschaft, Versicherungswesen, Tourismus oder Naturschutz. Die Teilnehmer des Treffens waren sich z. B. im Bereich der Gesundheitsfürsorge darüber einig, dass wir einen Vorsorgeplan brauchen, der einen effektiven Katastrophenschutz beinhaltet. Diese Planung muss nicht nur auf gesundheitliche Auswirkungen von Hitze, Stürmen, Überschwemmungen, Lawinen oder Erdrutsche reagieren, sondern auch berücksichtigen, dass sich die Verbreitungsgebiete vektorübertragener Krankheiten, z. B. durch Zecken, verändern werden. Wie notwendig eine derartige Vorsorgeplanung ist, zeigt alleine die Zahl von 7.000 Hitzetoten im Extremsommer 2003 in Deutschland.

An dem Treffen wurden die weiteren Handlungsfelder grüner Ökologiepolitik in den Bereichen Energie, Verbraucherschutz, Verkehr und Wirtschaftspolitik diskutiert. Dazu der Landesvorsitzende Arndt Klocke: "Die Debatten haben gezeigt das wir Grünen die konsequentesten Antworten auf die aktuellen Herausforderungen haben. Wir sind frei von Lobby- und Industrieinteressen der Sache verpflichtet. Der Klimaschutz erfordert jetzt große Anstrengungen. Mit Blick auf die Bundes- bzw. Landesregierung war sich die Konferenz einig: Reden und handeln klaffen weit auseinander. Jetzt sind Taten statt Worte gefragt".

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